Nachnutzung vielfältig diskutieren

Veröffentlicht am 05.03.2021 in Kommunales

Denny Blank und Fritz Naumann stehen für eine vielfältige Diskussion über die Nachnutzung der Diesterwegschule.

Die Diskussion um die mögliche Nachnutzung der Räumlichkeiten der Diesterweg-Schule im Herzen der Altstadt muss nach Meinung der Altstädte Sozialdemokraten Denny Blank und Fritz Naumann schon zum jetzigen Zeitpunkt geführt werden, um Begehrlichkeiten schon im Vorfeld zu unterbinden. „Dass der mögliche Leerstand auch schon jetzt für Gesprächsstoff sorgt, ist natürlich keine Überraschung“, so die beiden Kommunalpolitiker.

Gegenüber der Kultur- und Schuldezernentin Dr. Margit Theis-Scholz möchte man auch deutlich machen, dass ein Vereinsleben auch wieder in die Altstadt zurückkehren könnte, wenn die Nachnutzung der Räume der Diesterweg-Schule für eine breite Schicht der Altstadtbevölkerung neu zugänglich gemacht würde. Leider haben sich Traditionsvereine mangels Räumlichkeiten in den letzten Jahrzehnten in andere Stadtteile verlagert, wobei dieser Umzug aus der Altstadt nicht freiwillig geschah, sondern eine Schlussfolgerung vom Wegfall von Räumlichkeiten einer gewissen Größe war, wobei festzuhalten ist, dass es sich immer noch um Altstadtvereine handelt. Vereine werden natürlich nur dann verstärkt darüber nachdenken, ihren gesellschaftlichen Schwerpunkt wieder zu verlagern, wenn es eine klare Erkenntnis der Stadtverwaltung gibt, dass man in der allgemeinen Diskussion um die Nachnutzung der Räume der Diesterweg-Schule auch eine kleine Chance hat. Selbstverständlich sind auch Begehrlichkeiten von Kulturvereinen und politischen Gruppierungen nicht außer Acht zu lassen. Die Veränderung der letzten drei, vier Jahrzehnte in der Altstadt von einem Wohngebiet in Teilen zu einem Vergnügungsgebiet kann man als selbstverständlich hinnehmen, aber man kann auch zum Ergebnis kommen, dass Begegnungs- und Versammlungsstätten wieder Möglichkeiten bieten, Vereine in der Altstadt wieder anzusiedeln. „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten nutzen, um verstärkt Gespräche zu führen, wie eine solche Nutzung der Diesterweg-Schule aussehen kann“, so Blank und Naumann. Auch eine weitere schulische Nutzung schließt eine Vereinsnutzung natürlich nicht aus, weil nur Teilbereiche des Gebäudes gebraucht werden.

 
 

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