Haben Marktschreier Vorrang vor Koblenzern?

Veröffentlicht am 15.04.2019 in Kommunales

Denny Blank, Marion Lipinski-Naumann und Fritz Naumann stehen für die Koblenzer Schausteller ein.

Die Bemühungen der Stadt Koblenz eine attraktive Freizeitmesse für die Stadt und die Umgebung hinzubekommen, ist vom Grundsatz her eigentlich lobenswert. Die Meinung der Sozialdemokraten, eine schöne Messe am Deutschen Eck zu veranstalten, wurde auch zur Überraschung der Koblenzer Schausteller leider im Stadtrat mehrheitlich abgelehnt: Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann: „Die Abstimmung gegen eine Messe am Deutschen Eck ist überaus enttäuschend."

Jedoch müssen gemeinsame Lösungen gefunden werden, die für die Stadt und den Schaustellerverband als Lösungsansatz denkbar sind. Die Bemühungen seitens der Koblenz-Touristik in Richtung ‚Wallersheimer Kreisel‘ als Messestandort zu bewerben und zu stärken, wird vom Schaustellerverband positiv begleitet. „Ist in Ordnung“, so die drei Sozialdemokraten, „aber was nicht in Ordnung ist, ist dass man nicht eine kleine Messe, hinter dem Deutschen Eck zu lassen will.“ Eine kleine Messe hinter dem Deutschen Eck, ist nicht die Wunschvorstellung der Betroffenen, aber besser als nichts. Man könnte das Eine tun, ohne das andere zulassen. „Was wir nur sehr schwer verstehen können, ist die Tatsache, dass Marktschreier aus ganz Deutschland die Fläche nutzen dürfen, aber unsere Koblenzer Schausteller nicht?!“, so Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann. Man kann natürlich für diese Art der Freizeitveranstaltungen geteilter Meinung sein. Dennoch haben die Koblenzer Schausteller Vorrang. Man wird von Seiten der SPD im Stadtrat an dieser Meinung festhalten und wird ihre Bedenken zum ‚Wallersheimer Kreisel‘ zurückstellen. Aber in der Angelegenheit einer kleinen Frühjahrs- und Herbstmesse will man festhalten und wird hierfür weitere Verbündete suchen.

 
 

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