Haben Kinder keinen Stellenwert?

Veröffentlicht am 07.05.2019 in Kommunales

Denny Blank, Marion Lipinski-Naumann und Fritz Naumann stehen für die Koblenzer Kinder ein.

Seit Monaten bemühen sich die Vertreter des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte, Denny Blank und Fritz Naumann, gemeinsam mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Marion Lipinski-Naumann um eine Lösung eines Sonnenschutzes für den Wasserspielplatz am Peter-Altmeier-Ufer. Die endgültige Aussage der Stadtverwaltung ist so nicht hinnehmbar, so die Sozialdemokraten. Eine Mondlandung ist durchaus kein Wunderwerk mehr, aber ein kompletter Sonnenschutz ist für die Koblenzer Stadtverwaltung nicht umsetzbar. Auch wenn in den Sanierungsbelag eingegriffen wird, ist uns der Schutz unserer Kinderwichtig. „Im Falle der Ablehnung aus finanziellen Gründen hätten wir auch in der Haushaltsberatung versuchen können, eine Mehrheit für einen Sonnenschutz zu bekommen, aber die jetzige Begründung, dass es technisch nicht möglich ist, verwundert uns dann schon“, so Denny Blank, Fritz Naumann und Marion Lipinski-Naumann.

Auch weil seit Monaten vonseiten des Ortsvereins deutlich gemacht wurde, dass eine kleine Lösung besser ist, als nichts zu tun. Man ist nach wie vor der Überzeugung, dass ein kleiner oder großer Sonnenschutz unbedingt erforderlich ist. Auch die Stadt Koblenz ist hier in der Verantwortung, ihren Anteil zum Schutz der Kinder zu leisten. Abgesehen von der merkwürdigen Aussage, dass es technisch nicht machbar sei, bleibt auch die Frage, warum es innerhalb der Stadtverwaltung unterschiedliche Aussagen zu diesem Thema gibt. Der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen teilte dem SPD-Ortsverein mit, dass eine Beschattung einer Teilfläche der Sitzgelegenheiten im Randbereich nach aktuellem Stand rund 65.000 Euro kosten würde. Über diese Aussage der Fachfirma und der Verwaltung haben wir uns sehr gefreut. Natürlich sind 65.000 Euro viel Geld, aber der Schutz unserer Kinder muss uns das Wert sein. Umso merkwürdiger ist das Aus in der Angelegenheit zwei Wochen später. Auch weil man der Überzeugung ist, dass eine breite Mehrheit im Stadtrat für eine solche sinnvolle Ausgabe gestimmt hätte. Man will das endgültige Nein der Stadtverwaltung in Sachen Überdachung Wasserspielplatz am Peter-Altmeier-Ufer aber nicht hinnehmen und wird sich auch nach der Kommunalwahl weiter für eine Lösung einsetzen. Denn die Ausrede, dass es technisch nicht möglich ist, bezeichnet man als überaus lächerlich, man könnte seitens der Stadtverwaltung auch sagen: Dieses Thema ist uns egal.

 
 

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