Fünf Jahre ohne Gedanken

Veröffentlicht am 22.01.2019 in Kommunales

Fritz Naumann, Marion Lipinski-Naumann und Denny Blank.

Ein möglicher Umzug des Stadtarchivs – zur Zeit in der Alten Burg – in ein noch in Planung befindlichen Erweiterungsbau des Bundesarchivs auf der Karthause ist ein lösungswerter Ansatz für die untragbaren Zustände in dem jetzigen Standort. „Aber das dauert viel zu lange“, so die beiden Sozialdemokraten Denny Blank und Fritz Naumann.

Es muss eine Übergangslösung gefunden werden. Denn die Verschiebung um mindestens ein halbes Jahrzehnt ist nicht hinnehmbar. „Wir reden bei dieser Problematik des Archivs über die Geschichte unserer Heimatstadt und da braucht es mehr als ein Verschiebebahnhof“, so die beiden Altstadtgenossen. Es gibt zwei wichtige Ansätze: zum einen muss eine Lösung für das Haus schneller gefunden werden. Wenn es um den Umzug zum Bundesarchiv geht, will man von Seiten des Baudezernenten einkaufen. Naumann und Blank: „Das halten wir gerade bei der Alten Burg, aufgrund ihres Zustandes, für nicht angebracht.“ Zum anderen muss jetzt ein Sanierungskonzept für das Stadtarchiv gefunden werden, bis ein möglicher Umzug vollzogen ist. „Die Sanierung muss in diesem Jahr beginnen und jeder, der dieses Haus von innen einmal gesehen hat, muss zu unserem Ergebnis kommen“, führt die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann aus. Es kann in Sachen Stadtarchiv kein Verschiebebahnhof geben. „Wir werden gerade in diesem Jahr nicht nachlassen, diese Problem anzusprechen, weil wir die Sorge haben, dass sich die Verwaltung nur ihrerseits Gedanken macht – Erst Umzug, dann Sanierung oder vielleicht sogar Verkauf?“, bekräftigen die drei Kommunalpolitiker. Dem letzterem werden die Sozialdemokraten auf keinen Fall zustimmen, weil das Beispiel Alte Münze eindeutig erkennen lässt, wo dies hinführt.

Die Geschichte unserer Heimatstadt darf nicht nachlässig behandelt werden.

 
 

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