Die Lobby der Reedereien ist stärker

Veröffentlicht am 31.01.2019 in Kommunales

Naumann und Blank fordern ein Blick über den Tellerrand.

Es hätte Arbeit bedeutet

Besonders erstaunt zeigten sich die Sozialdemokraten Fritz Naumann und Denny Blank vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte über die merkwürdige Antwort der Verwaltung in Sachen ‚Anlieferungszeiten für Flusskreuzfahrtschiffe‘. Was war geschehen? Man glaubte einen sachlichen und notwendigen Antrag im Stadtrat einzubringen, der die Anlieferungszeiten am Vormittag und Nachmittag direkt am Schiff regelt. Denn die Beschwerden der Anwohnenden in den vergangenen Jahren haben sich gehäuft.

Blank und Naumann: „Man macht sich verwaltungsseitig nicht einmal die Mühe einen Lösungsansatz zu finden“. Wie das zuständige Baudezernat die Angelegenheit der Bewohnenden als nicht machbar abtat und somit als erledigt zu sein scheint. „Nicht einmal der Blick über den Tellerrand war es der Verwaltung wert“, ärgern sich die Altstadt-Genossen. Denn man hätte sodann feststellen müssen, dass es selbstverständlich machbar ist, feste Anlieferungszeiten vorzuschreiben, wie zum Beispiel in der Stadt Regensburg. Aber ein Anruf im dortigen Dezernat hätte Arbeit bedeutet. Man könnte somit von Arbeitsvermeidung reden. Es ist erstaunlich, wie solche Anliegen aus der Bürgerschaft abgebügelt werden. Was in jeder Fußgängerzone in Deutschland machbar ist, muss doch auch in Koblenz durchführbar sein. Die Macht der Reedereien ist wohl größer. Die Sozialdemokraten werden diese Thematik weiter bearbeiten und Lösungsmöglichkeiten aus anderen Städten darstellen, wie es gehen kann wenn man es nicht wegdrückt.

 
 

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