Besuchergruppengrößenreduzierung: kleiner und feiner

Veröffentlicht am 20.02.2019 in Kommunales

Fritz Naumann und Denny Blank sprechen sich für die Größenreduzierung v. Besuchergruppen aus.

„Das tägliche ‚Slalom‘-Laufen für Bewohner der Altstadt durch touristisch geführte Besuchergruppen, kann einem schon auf die Nerven gehen“, so Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte. Die beiden Sozialdemokraten sagen: „Wir wollen nicht falsch verstanden werden; wir freuen uns über jeden Besucher unserer Heimatstadt.“ Der Tourismusbereich ist ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Wirtschaft und der Zuwachs ist als überaus erfreulich anzusehen. Jedoch könnten etwas geordnete Bahnen eine Erleichterung für die Anwohner darstellen.

Die Teilnehmerzahlen, die besonders von Touristikschiffen ausgehen, sind leider zum Teil bis zu 50 Personen groß. Diese Größenordnung wird einfach zusammengestellt – nach dem Motto ‚Wer will, geht mit‘. So kann es nicht weitergehen, denn diese Massen sind einfach unverträglich, weil besonders, zum Beispiel am Schängel-Brunnen, sich drei bis vier Gruppen dieser Stärke gegenseitig durchschieben. „Ob dies ein positives Erlebnis einer historischen Stadt ist, muss bezweifelt werden“, so Fritz Naumann und Denny Blank.

Natürlich gibt es auch bei Führungen in Koblenz mehrere Anbieter. Dennoch zeigt sich beispielweise anhand der Touristikstadt Regensburg, mit einer Übernachtungszahl in 2017 von über einer Million Gäste (vgl. Koblenz 689.000), wie man es besser machen kann. Alle drei Anbieter für Führungen haben sich in Regensburg auf eine Maximalgröße von Besuchergruppen von 25 Teilnehmern pro Führung geeinigt. Ein Beleg dafür, dass es machbar ist. Es ist nur ein kleines Problem, welches auch in Koblenz einer Lösung zugeführt werden muss, um für alle Besucher und Bewohner ein Erleben der Altstadt zu gewährleisten.

 
 

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